Gemeinde Glandorf · Münsterstr. 11 · 49219 Glandorf · Telefon: (05426) 9499-0
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Willkommen bei der Pressestelle der Gemeinde Glandorf. Wir informieren tagesaktuell und umfassend. Sie sind Journalist und haben Fragen zu Glandorf oder der Arbeit der Gemeindeverwaltung? Dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Anliegen.
Die angestrebte Zielquote von 75 % an teranet-Glasfaserverträgen wurde erreicht!
Für dieses starke Ergebnis möchten wir uns herzlich bei allen teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern bedanken. Ihr Engagement und Ihre Unterstützung haben diesen wichtigen Meilenstein erst möglich gemacht.
So geht es nun weiter:
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Vorvermarktung und dem Erreichen der Zielquote startet nun der nächste Schritt im Gesamtprozess.
In dieser Phase werden sämtliche projektrelevanten Faktoren nochmals umfassend geprüft und bewertet. Dazu zählen unter anderem die konkrete Ausbauplanung, technische Rahmen-bedingungen, Kostenstrukturen sowie die finale Projektkalkulation. Diese Analyse bildet die entscheidende Grundlage für die anschließende Umsetzung der Baumaßnahmen und den tatsächlichen Start des Glasfaserausbaus in Glandorf.
Bitte haben Sie Verständnis, dass dieser Prozess etwas Zeit in Anspruch nimmt – er ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil, um den Ausbau nachhaltig, effizient und erfolgreich realisieren zu können.
Selbstverständlich halten wir Sie weiterhin regelmäßig über die nächsten Schritte und aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung auf dem Weg zu einem zukunftssicheren Glasfasernetz!
Ihr Team von teranetEine Marke der GVG Glasfaser
Osnabrück. Wie steht es um unser Mobilfunknetz tatsächlich – im Alltag, unterwegs auf dem Weg zur Arbeit oder draußen in der Natur des Osnabrücker Landes? Genau diese Frage steht im Mittelpunkt der zweiten bundesweiten Mobilfunk-Messwoche, die vom 24. Juni bis zum 1. Juli 2026 stattfindet. Unter dem Motto „Check dein Netz“ sind alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Osnabrück erneut eingeladen, selbst aktiv zu werden und die Signalstärke vor ihrer eigenen Haustür zu überprüfen.
Dabei gilt: Jede Teilnahme hilft. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto genauer wird das Bild der tatsächlichen Mobilfunkversorgung in Deutschland und der Region. Die gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Kommunen soll die Netzqualität gezielt aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer sichtbar machen. Es geht darum aufzuzeigen, wo die Verbindung bereits hält, was sie verspricht – und wo noch spürbarer Verbesserungsbedarf besteht.
Besonders in einem Flächenlandkreis wie Osnabrück mit seinen ländlich geprägten Regionen und topografisch anspruchsvollen Gebieten wie dem Teutoburger Wald oder dem Wiehengebirge ergeben sich aus den lokalen Messdaten wichtige Erkenntnisse für den weiteren flächendeckenden Netzausbau.
Mitmachen ist einfach und direkt im Alltag integrierbar: Während der gesamten Mobilfunk-Messwoche können Interessierte ihr eigenes Smartphone nutzen, um ihr Netz zu checken. Dafür wird lediglich die kostenfreie App der Bundesnetzagentur „Mobilfunk-Check“ benötigt. Die dabei gesammelten und vollständig anonymisierten Daten fließen im Anschluss in das Gigabitgrundbuch ein. Sie zeigen fundiert auf, wie leistungsfähig das Mobilfunknetz von den Bürgerinnen und Bürgern tagtäglich erlebt wird.
Die Mobilfunk-Messwoche setzt damit ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung um: Die Netzqualität soll künftig stärker nach dem realen Erleben der Gesellschaft bewertet werden. Genau dafür können die Menschen im Landkreis Osnabrück mit wenigen Klicks einen wichtigen Beitrag leisten.
Alle weiterführenden Informationen zur Mobilfunk-Messwoche, zum Download der App und zur Datenerfassung gibt es online unter: www.check-dein-netz.de
Azubis werben Azubis: Bei Strautmann Umwelttechnik konnten 550 Acht- bis Zehntklässler „Wirtschaftsluft schnuppern“
Glandorf. Maschinen raus, Messestände und Jugendliche rein: In den Hallen des Spezialisten für Entsorgungstechnik Strautmann Umwelttechnik GmbH in Glandorf war zunächst viel Arbeit nötig, um Platz für die Ausbildungsmesse Azubis werben Azubis zu schaffen. „Wir wussten, dass das Aufwand bedeutet. Aber wenn man bei diesem tollen Konzept zur Azubi-Akquise mitmachen will, ist man gern auch mal Gastgeber und nimmt den Aufwand in Kauf“, so Gesellschafter Christoph Strautmann. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Mehr als 550 Schülerinnen und Schülern nutzen die Gelegenheit, mit 56 regionalen Betrieben über Ausbildung, duales Studium und Karrierechance ins Gespräch zu kommen.
Die Berufsorientierungsmesse „Azubis werben Azubis“ (AwA) wird seit 2009 von der MaßArbeit und dem LEADER Regionalmanagement für den südlichen Landkreis organisiert. Unterstützt wird das Organisationsteam von Mitarbeitenden des ausrichtenden Unternehmens und der Gastgemeinde im südlichen Osnabrücker Landkreis. Drei Besonderheiten zeichnen die Messe AwA aus: das „Laufbuch“, mit dem sich die Jugendlichen schon im Unterricht auf die Veranstaltung vorbereiten, aktuelle Azubis als Gesprächspartner auf Augenhöhe und die Arbeitsproben: Typische Tätigkeiten, die die von den Unternehmen angebotenen Ausbildungsberufe kennzeichnen. Durch sie erhalten die Jugendlichen einen praktischen Einblick in den Alltag des jeweiligen Ausbildungsberufes. Auch die Betriebe profitieren von diesem Setting. Sie haben die Chance, Eignungen zu testen, Kontakt zu potenziellen Auszubildenden zu knüpfen und sich so ihre späteren Fachkräfte zu sichern.
Beim Rundgang über die Messe hatten Landrätin Anna Kebschull und die teilnehmenden Bürgermeister Torsten Dimek (Glandorf), Daniel Große-Albers (Bad Iburg) und Marc Schewski (Hilter) viel Freude daran, diese Arbeitsproben selbst zu testen. Die Aufgaben waren vielfältig: Karabinerhaken aus Kunststoffgranulat in Spritzgusstechnik pressen bei Faust Kunststoffe, ein Geographie-Quiz beim Logistiker Dachser lösen, Kebab-Gewürz mischen bei Fuchs oder beim Gastgeber Strautmann einen Handyhalter montieren. In vielen Unternehmen hatten sich die aktuellen Azubis die Arbeitsproben selbst überlegt. „Ich bin begeistert von der Kreativität und dem Engagement unserer Betriebe“, so die Bilanz des Glandorfer Bürgermeisters Dimek.
Landrätin Anna Kebschull zeigte sich überzeugt: „Ausprobieren ist der Schlüssel. Durch das Tun entdeckt man, was man kann. Schließlich wussten die wenigsten von uns in der Abschlussklasse, was sie mal werden wollten.“ Strautmann-Geschäftsführer Günter Komesker ergänzte: „Die Situation hat sich seit meiner Schulzeit komplett gedreht: Wir aus der Boomer-Generation mussten uns bei den Unternehmen bewerben. Heute bewerben wir uns als Unternehmen bei den Schülern.“
Und genau dabei unterstützt die Maßarbeit die Unternehmen - und auch die Schülerinnen und Schüler. Ausbildungslotsen der MaßArbeit besuchen die Abschlussklassen und bereiten mit Hilfe des Laufbuchs einen konstruktiven Messerundgang mit den Acht - bis Zehntklässlern vor. „Die Jugendlichen müssen sich über mindestens sechs Ausbildungsberufe aus mindestens zwei verschiedenen Branchen und auch über zwei Berufe, die sie noch nicht kennen, informieren. Und das im Laufbuch dokumentieren“, erklärte Ausbildungslotsin Marina Mindrup.
Für die beiden Gymnasiastinnen Marie-Lou Krause (16) und Jana Pivovarcik (16) ist das Laufbuch eine sinnvolle Hilfestellung, wie sie sagten: „Wir können hier zu vielen Unternehmen Kontakte knüpfen und das im Laufbuch festhalten“, so Krause. „Und mit der Visitenkarte aus dem Laufbuch unsere Kontaktdaten dem Unternehmen schon mal dalassen. Zum Beispiel für ein Praktikum, das wir uns im Jahrgang 11 dann selber organisieren müssen“, ergänzte Pivovarcik.
„In unserem Messe-Konzept zur Berufsorientierung legen wir großen Wert darauf, dass hier die aktuellen Azubis der Unternehmen mitwirken“, hob Susanne Steininger, Bereichsleiterin Übergangsmanagement der MaßArbeit hervor. „Sie ermöglichen als Gesprächspartner der Jugendlichen eine Peer-to-peer-Kommunikation.“ So wie etwa Max Schwindt (2. Lehrjahr) und Marlon Tkotz (3, Lehrjahr), die bei Strautmann Umwelttechnik ihre Ausbildung zum Feinwerkmechaniker der Fachrichtung Maschinenbau absolvieren. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen zur Volumenreduzierung und Entsorgung von Wertstoffen. „Es waren ganz viele Leute hier, die wir aus der Schule kannten. Und mit denen quatscht man dann sowieso und kann etwas über den Beruf erzählen“, so Schwindt.
„Genau diese Regionalität ist uns wichtig. Wir wollen die Jugendlichen in der Region halten. Sie sollen nicht nur ihren privaten, sondern auch ihren beruflichen Lebensmittelpunkt hier finden“, betonte Annika Witte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit: „Darum ist es auch so wichtig, dass unsere Messe immer ein Unternehmen aus der Region als Gastgeber hat.“ So sähen die Schülerinnen und Schüler auch mal einen Betrieb von innen. Susanne Steininger ergänzte: „Und können hier mal Wirtschaftsluft schnuppern.“
Bildunterschrift:
Torsten Dimek (Bürgermeister Gemeinde Glandorf), Landrätin Anna Kebschull, Christoph Strautmann (Gesellschafter Strautmann Umwelttechnik), Marc Schewski (Bürgermeister Gemeinde Hilter), Günter Komesker (Geschäftsführer Strautmann Umwelttechnik), Daniel Große-Albers (Bürgermeister Stadt Bad Iburg) und Susanne Steininger (Bereichsleiterin, Übergangsmanagement Schule-Beruf MaßArbeit)
Foto: Miriam Loeskow-Bücker / MaßArbeit
Osnabrück / Hannover. Die dramatische Finanzlage der Kommunen verschärft sich. Darauf wurde mit einem Aktionstag am 27. Mai 2026 in Hannover aufmerksam gemacht. Mehr als 300 Kommunalvertreter – darunter Landrätin Anna Kebschull – haben auf dem Platz am Niedersächsischen Landtag ein deutliches Zeichen für handlungsfähige Kommunen gesetzt. Dabei haben sie die Resolution „Rettet die Kommunen!“ an Ministerpräsident Olaf Lies übergeben.
Die kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens warnen vor der schwersten kommunalen Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Bundesweit belief sich das kommunale Defizit im Jahr 2025 auf historische minus 32 Milliarden Euro, in Niedersachsen auf minus 3,6 Milliarden Euro.
Kebschull betonte: „Diese Lage hat sich über viele Jahrzehnte aufgebaut, indem von Bund und Ländern übermäßig ‚Geschenke‘ beschlossen wurden, ohne für auskömmliche Finanzierung zu sorgen. Jetzt droht die kommunale Lage in die Handlungsunfähigkeit zu kippen.“ Dies sei bedrohlich für unsere Demokratie, führte Kebschull weiter aus. Denn: „Bei uns vor Ort merken die Menschen, ob Demokratie funktioniert oder nicht.“ Die Landesregierung steuere bereits gegen, dies reiche aber noch nicht, angesichts der lang angestauten Problemlage.
In ihrer Resolution fordern die kommunalen Spitzenverbände das Land Niedersachsen auf, die Mittel im kommunalen Finanzausgleich im Rahmen des Doppelhaushalts 2027/2028 deutlich zu erhöhen, mindestens um eine Milliarde Euro. Zudem müsse das Konnexitätsprinzip konsequent angewendet werden. Gesetze des Bundes dürften nur noch dann Zustimmung im Bundesrat erhalten, wenn deren Finanzierung vollständig gesichert sei. Darüber hinaus müsse sich das Land beim Bund für eine grundlegende Strukturreform der Sozialleistungen einsetzen, um eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen sicherzustellen.
Die kommunalen Spitzenverbände erklärten, dass sich die Finanzkrise der Städte, Gemeinden und Landkreise nicht allein durch Investitionsprogramme oder die Hoffnung auf ein Wiederanziehen der Wirtschaft lösen lasse. Angesichts der systembedingten Unterfinanzierung der Kommunen handele es sich nicht um ein konjunkturelles, sondern um ein strukturelles Problem. Ohne grundlegende politische Lösungen seien zunehmend die kommunale Selbstverwaltung und die Fähigkeit der Kommunen gefährdet, zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge verlässlich wahrzunehmen.
Mit ihrer Resolution appellieren die kommunalen Spitzenverbände an Landtag und Landesregierung, die finanzielle Situation der Kommunen im Sinne der Menschen mit höchster Priorität zu behandeln und zeitnah wirksame Maßnahmen einzuleiten.
Bidunterschrift: Die kommunalen Spitzenverbände Niedersachsens warnen vor der schwersten kommunalen Finanzkrise seit Bestehen der Bundesrepublik. Bildnachweis: NLT
News-Meldung:
Projektidee? Jetzt LEADER-Fördermöglichkeiten prüfen!
Stichtag am 1. September – Budget von 95.000 Euro
Viele Projekte, die Vereine oder ehrenamtliche Organisationen auf den Weg bringen, machen das Leben auf dem Dorf attraktiver – und haben daher eine Chance auf eine Förderung durch das EU-Programm LEADER. Zum nächsten Stichtag am 1. September steht ein Budget von 95.000 Euro für Projekte aus dem Südlichen Osnabrücker Land zur Verfügung. Potenzielle Projektträger können sich jetzt kostenlos beraten lassen, ob ihr Vorhaben für eine Förderung in Frage kommt.
Seit Beginn der Förderperiode 2023 konnten im Südlichen Osnabrücker Land bereits zahlreiche Projekte mithilfe von LEADER-Mitteln umgesetzt werden. Die Bandbreite ist groß: So schufen Projektträger unter anderem neue Sportangebote wie den Soccercourt in Borgloh oder die Boulebahn in Bad Iburg. Dazu kommen touristische Projekte wie der „Pfad der Sinne“ in Bad Iburg-Sentrup oder ein Naturerlebnisort am Biotop Laudiek in Glandorf. Nicht zuletzt profitierten viele Vereinsstätten direkt. So konnte der Billard Club Dissen sein Vereinsheim sanieren, während der Bühnenersatzverkehr Theaterlinie 49 e.V. Unterstützung für die Innenausstattung seiner Theaterwerkstatt erhielt.
Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt: „Wichtig ist nur, dass die Projekte mit den Entwicklungszielen übereinstimmen, die sich die LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land gesetzt hat“, erklärt Nicole Borth, die seit dem 1. Mai bei der pro-t-in GmbH in Lingen beschäftigt ist und für das Regionalmanagement im Südlichen Osnabrücker Land zuständig ist. „Wer eine Projektidee hat, kann sich gerne an mich wenden. Dann schauen wir gemeinsam, ob das Vorhaben für eine LEADER-Förderung in Frage kommt. Die Beratung ist komplett kostenfrei und unverbindlich.“
Nicole Borth hilft auch bei der Erstellung einer Projektskizze, die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln ist. Welches Projekt eine Förderung erhält, entscheidet die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region auf ihrer nächsten Sitzung am 29. September.
Weitere Informationen unter www.leader-sol.de.
Was ist LEADER?
Mit dem Förderinstrument LEADER unterstützt die Europäische Union die Stärkung und Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Die LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land (SOL) besteht aus den Kommunen Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Glandorf und Hilter a.T.W., die bereits seit vielen Jahren in der ländlichen Entwicklung kooperieren. Das Besondere an dem LEADER-Programm: Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Dabei unterstützt sie das Regionalmanagement, mit dem die pro-t-in GmbH beauftragt ist. Es berät potenzielle Antragstellende kostenfrei und unverbindlich. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Südliches Osnabrücker Land prüft entsprechende Anträge auf ihre Förderfähigkeit und legt Antragsstichtage und Fördersummen fest.
Seit Beginn der Förderperiode 2023 hat LEADER in Glandorf einiges bewegt. So konnten die Naturfreunde Glandorf am Biotop Laudiek mit zahlreichen Maßnahmen wie Nistmöglichkeiten und Totholzhaufen die Biodiversität verbessern. LEADER unterstützte zudem die Jubiläumsausstellung zu „950 Jahre Glandorf“.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Leader-Region Südliches Osnabrücker Land.
LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land
Regionalmanagerin: Nicole Borth Berater: Michael Ripperda
Mail: info@leader-sol.de |borth@pro-t-in.de Mail: ripperda@pro-t-in.de
Tel.: 0591 96 49 43-24 Tel.: 0591 96 49 43-14
www.leader-sol.de
pro-t-in GmbH
Schwedenschanze 50 - 49809 Lingen
Raddeweg 8 - 49757 Werlte
Landkreis Osnabrück. Am 26. Mai 2026 ist der „Tag der Biotonne“ – ein bundesweiter Aktionstag, der mehr Aufmerksamkeit für richtige Mülltrennung und sauberen Bioabfall wecken soll. Im Zuge dessen möchte die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Osnabrück für dieses Thema sensibilisieren.
Aus gutem Bioabfall werden Strom und Komposterde
Denn die Verunreinigung des Bioabfalls mit Plastik und anderem Restmüll gefährdet die Herstellung von hochwertigem Biokompost und ist ein Problem für unsere Umwelt.
Seit Mai 2025 gelten zudem bundesweit verschärfte gesetzliche Anforderungen an die Reinheit von Bioabfällen. Die neue Bioabfallverordnung setzt strengere Grenzwerte für Fremdstoffe wie Plastik, Glas oder Metall fest – eine Entwicklung, die sowohl kommunale Entsorger als auch Privathaushalte direkt betrifft.
Obwohl die große Mehrheit der Haushalte im Landkreis Osnabrück ihren Bioabfall bereits sehr gut trennt und darauf achtet, was in die Biotonne darf und was nicht, landen nach wie vor zu viele Plastiktüten und andere nicht kompostierbare Materialien in den braunen Mülltonnen.
„Nur aus sauberen Bioabfällen, das heißt ohne Störstoffe, kann saubere Komposterde für die Landwirtschaft werden. Zudem gewinnt die AWIGO BIOMASSE, unser Kompostwerk in Bohmte-Hunteburg, Biogas durch die Vergärung, aus dem wiederum Strom erzeugt wird“, so Christoph van Kampen, Pressesprecher der AWIGO.
Tonnenkontrollen im Landkreis
Auch deshalb sind seit Sommer 2021 regelmäßig AWIGO-Teams zur Sichtkontrolle der Biotonnen im Osnabrücker Land unterwegs.
Pro Tour kontrollieren sie rund 700 braune Mülltonnen und verteilen nach Bedarf gelbe oder rote Tonnen-Anhänger: Der gelbe Anhänger kommt bei leichten Verunreinigungen zum Einsatz und weist auf Störstoffe im Behälter hin. Eine Leerung der Mülltonne findet trotzdem statt. Der
rote Tonnenanhänger hingegen zeigt stark verschmutzten Bioabfall an, die Müllabfuhr leert in diesem Fall nicht.
Weitere Hintergrundinfos:
Das Problem Plastik und „kompostierbare“ Plastiktüten im Detail
Innerhalb des Produktionsprozesses von Vergärungs- und Kompostierungsanlagen werden auch vermeintlich „kompostierbare Beutel“ nicht sicher vollständig biologisch abgebaut. Die Zersetzungszeit dieser Tüten liegt deutlich über den Produktionszeiten in den Kompostierungsanlagen. Somit sind diese Beutel – ebenso wie herkömmliche Plastikbeutel – Fremdstoffe, die entfernt werden müssen. Die Entsorgungsunternehmen wollen störstofffreien Bioabfall und funktionierende Anlagen für mehr Bioenergie und saubere Komposterde.
Bioabfallsammlung im Haushalt: So geht’s richtig.
Bioabfälle sollten im besten Fall lose in einem dafür vorgesehenen Behälter gesammelt und direkt – ohne Plastiktüte bzw. „kompostierbare“ Plastiktüte – in die Biotonne entleert werden. Wer seinen Bioabfall dennoch in einer Plastiktüte sammeln möchte, kann den Inhalt in der Biotonne entleeren und die Plastiktüte im Anschluss in den Restmüll geben. In den meisten Fällen steht die Restmülltonne direkt neben der Biotonne. Deutlich einfacher ist es, Zeitungspapier oder Papiertüten zu verwenden.
Informationen darüber, was in die Biotonne gehört, findet man auf www.awigo.de/biotonne.
Weitere Fragen zur richtigen Entsorgung im Landkreis Osnabrück beantwortet zudem der Chatbot AWI auf www.awigo.de.
Bildunterschrift: Zum Tag der Biotonne informiert die AWIGO über die richtige Mülltrennung im Landkreis Osnabrück/Foto: AWIGO
Landkreis Osnabrück. Die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH weist darauf hin, dass auf den Grünplätzen in der Region keine Akkus sowie Elektrogeräte mit fest verbautem Akku angenommen werden. Hintergrund sind insbesondere Sicherheitsrisiken.
Unsachgemäß entsorgte Akkus stellen eine Gefahr für die Umwelt sowie eine erhebliche Brandgefahr dar. Besonders Lithium-Ionen-Akkus können bei Beschädigung eine enorme Hitze entwickeln und so in Brand geraten. Um unsere Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden zu schützen, gelten daher klare Annahmeregelungen auf den Grünplätzen.
Nicht angenommen werden dort zum Beispiel Akkus aus Werkzeugen, E-Bike- und E-Scooter-Akkus, Smartphones, Tablets und Laptops, Bildschirmgeräte, PV-Module, Leuchtmittel sowie Elektrogroßgeräte mit einer Kantenlänge von mehr als 50 cm.
Akkus und E-Geräte mit fest verbautem Akku richtig entsorgen
Akkus und E-Geräte mit fest verbautem Akku können stattdessen kostenlos auf den sechs AWIGO-Recyclinghöfen in Ankum, Dissen aTW, Georgsmarienhütte, Melle, Ostercappeln und Wallenhorst abgegeben werden. Dort stehen geeignete Sammelsysteme für die fachgerechte Entsorgung bereit.
Außerdem werden sie beim Schadstoffmobil der AWIGO angenommen, das mehr als 75 Mal im Jahr im Landkreis Osnabrück Halt macht. Die Termine sind auf der Website der AWIGO zu finden.
Abgabemöglichkeiten auf den Grünplätzen
Weiterhin über die 27 Grünplätze der AWIGO entsorgt werden können hingegen Elektrokleingeräte wie zum Beispiel Toaster, Kaffeemaschinen oder Kabel und Ladegeräte ohne fest verbauten Akku, sowie haushaltsübliche Batterien.
Das gesamte Entsorgungsspektrum der Recyclinghöfe und Grünplätze findet man auf www.awigo.de. Alle Fragen zur richtigen Entsorgung im Landkreis Osnabrück beantwortet zudem der Chatbot AWI.
Bildunterschrift: Die AWIGO informiert: Keine Annahme von Akkus und E-Geräten mit fest verbautem Akku auf Grünplätzen/Foto: Christoph van Kampen/AWIGO
Glandorf. Ausbildungsmessen sind für viele Jugendliche ein wichtiger Orientierungspunkt auf dem Weg ins Berufsleben. Gleichzeitig bieten sie Unternehmen die Chance, frühzeitig mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen und Berufe greifbar zu machen. Genau hierzu lädt die Ausbildungsmesse „Azubis werben Azubis“ am 5. Juni von 8.30 bis 13 Uhr in Glandorf ein. Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis 11 und 55 Unternehmen aus dem südlichen Osnabrücker Land werden zu der Veranstaltung bei dem Unternehmen Strautmann Umwelttechnik erwartet. Unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ steht das Kennenlernen regionaler Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Mittelpunkt. „Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven vor Ort aufzuzeigen und sie bei ihrer Berufswahl zu unterstützen“, betont Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit. Die Servicestelle Schule-Wirtschaft und der ArbeitgeberService der MaßArbeit haben die Messe in Kooperation mit dem Leader Regionalmanagement, dem Unternehmen Strautmann Umwelttechnik und der Gemeinde Glandorf organisiert. Zudem unterstützen die Ausbildungslotsinnen und -lotsen der MaßArbeit die Jugendlichen bei der Vorbereitung auf die Messe. MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers blickt mit Vorfreude auf die Veranstaltung, die zum 17. Mal stattfindet: „Die Ausbildungsmesse ‚Azubis werben Azubis‘ ist für viele Jugendliche ein wichtiger erster Schritt in die berufliche Zukunft. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu geben. Besonders wertvoll ist dabei der direkte Austausch der Unternehmen mit potenziellen Nachwuchskräften aus der Region.“ Auch Glandorfs Bürgermeister Torsten Dimek unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung: „Die Ausbildungsmesse ist ein starkes Zeichen für die Zusammenarbeit von Schulen, Unternehmen und sie zeigt eindrucksvoll, wie engagiert sich unsere Region für die Fachkräfte von morgen einsetzt.“Ein besonderer Schwerpunkt der Messe liegt auf den praxisnahen Arbeitsproben, wie Annika Witte von der Servicestelle Schule-Wirtschaft erläutert: „Alle teilnehmenden Betriebe bereiten Mitmachangebote vor, die den Jugendlichen einen ersten Eindruck von den jeweiligen Ausbildungsberufen vermitteln sollen. Dabei können die Schülerinnen und Schüler Materialien kennenlernen, typische Tätigkeiten ausprobieren und erfahren, was sie inhaltlich in den verschiedenen Berufen erwartet. Denn nur wer die Möglichkeiten in der eigenen Region kennt, kann gezielt entscheiden, welcher berufliche Weg der richtige ist.“ Zur Vorbereitung erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein sogenanntes Laufbuch. Darin sind alle teilnehmenden Unternehmen und Ausbildungsberufe aufgeführt. Außerdem bietet das Laufbuch Platz für eigene Notizen und Fragen, sodass sich die Jugendlichen bereits im Vorfeld gezielt auf Gespräche vorbereiten können.Jedes Jahr findet die Messe bei einem anderen Unternehmen statt, diesmal bei Strautmann Umwelttechnik. Das Unternehmen in Glandorf vertreibt und produziert Maschinen zur Volumenreduzierung und Entsorgung von Wertstoffen weltweit. Geschäftsführer Christoph Strautmann freut sich auf die Rolle als Gastgeber: „Wir öffnen gerne unsere Türen für die jungen Menschen. Als regional verwurzeltes Unternehmen möchten wir zeigen, welche spannenden beruflichen Perspektiven unser Unternehmen bietet.“
Bildunterschrift:Freuen sich auf eine erfolgreiche Messe (v.l.): Alexej Sotke, ArbeitgeberService MaßArbeit, Nicole Borth, LEADER Regionalmanagement, Kristina Flaßpöhler, Ausbildungslotsin MaßArbeit, Annika Witte, Servicestelle Schule-Wirtschaft MaßArbeit, Michael Ripperda, LEADER Regionalmanagement, Eileen Scheckelhoff, Gemeinde Glandorf Stabsstellenleitung, Glandorfs Bürgermeister Torsten Dimek, MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers, Christoph Strautmann, Geschäftsführer Strautmann Maschinenbau / Umwelttechnik und Theresa Möller, Personalabteilung Strautmann Umwelttechnik. Foto: Miriam Loeskow-Bücker / MaßArbeit
In diesem Jahr wird bereits zum siebten Mal die Grüne Hausnummer im Landkreis Osnabrück verliehen. Insgesamt 154 Hausnummern konnten seit 2019 aufgrund der vorbildlichen Sanierungsprojekte oder Neubauten vergeben werden.
Auch in Glandorf befinden sich weiterhin viele Projekte, die die Kriterien der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) erfüllen und somit die Grüne Hausnummer erhalten können. Link zur KEAN Grüne Hausnummer im Landkreis Osnabrück - Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen. Hier findet man unter anderem auch eine Liste über die bisher Ausgezeichneten Eigentümerinnen und Eigentümer mit Ortsangabe.
Link zu unserer Pressemitteilung: Energieeffiziente Wohngebäude - Bewerbungsphase für die "Grüne Hausnummer" startet | Landkreis Osnabrück
Der digitale Flyer mit vielen Infos sowie der Bewerbungsbogen, aus dem die Kriterien zur Auszeichnung zu entnehmen sind, befinden sich im Anhang.
Die Kampagne läuft in diesem Jahr vom 04.05. bis zum 31.07.2025.
Weitere Informationen zur Grünen Hausnummer sind auf der Internetseite des Landkreises Osnabrück zu finden Link.
Aktion am Stand der Sparkasse Osnabrück auf dem Beachevent
Auch über ihr 200-jähriges Jubiläumsjahr hinaus will die Sparkasse Osnabrück die Gemeinschaft in der Region unterstützen und sich für Vereine vor Ort engagieren. Dafür ist sie auf verschiedenen Volksfesten im Raum Osnabrück unterwegs und bietet lokalen Vereinen die Chance, 1.000 Euro zu gewinnen. Am 10. Mai macht die Sparkasse daher Station auf dem Beachevent in Glandorf.
Gewinnchance von 1.000 Euro für den guten Zweck
Das verbirgt sich hinter der Aktion für Vereine: Besucherinnen und Besucher des Beachevents können in einer Wirbelbox, einer Luftkabine mit fliegenden Tischtennisbällen, in kurzer Zeit möglichst viele Bälle fangen. Damit sammeln sie Stimmen für Vereine aus Glandorf, die sich auf der Spendenplattform „WirWunder“ (www.wirwunder.de/osnabrueck) registriert und damit um Spendengelder beworben haben. Der Verein, der zum Ende der Veranstaltung die meisten Stimmen bzw. Bälle erhalten hat, gewinnt 1.000 Euro für sein Projekt.
Folgende Vereine treten in Glandorf an (Stand: 05.05.2026):
· Bürgerschützenverein Glandorf
· Spielmannszug Glandorf-Schierloh e.V.
· BSV Sudendorf-Schierloh e.V.
Bastelstand für Kinder & Ballon am Kran
Neben dieser Aktion für Glandorfer Vereine warten außerdem kreative Bastelaufgaben auf die kleinen Besucherinnen und Besucher. Und auch ein Ballon am Kran wird für zusätzlich gute Unterhaltung auf dem Beachevent sorgen.
Das Team der Sparkasse Osnabrück freut sich auf das Glandorfer Beachevent und viele persönliche Begegnungen.
Bildunterschrift: In der Wirbelbox der Sparkasse Osnabrück sind kleine Bälle zu fangen, mit denen für Vereine abgestimmt werden kann. Fotos: Sparkasse Osnabrück.
Für weitere Informationen oder Fragen zur Pressemitteilung:
Birgit Liedmeier
PressesprecherinSparkasse OsnabrückWittekindstr. 17 – 1949074 OsnabrückTelefon 0541 324-1648
birgit.liedmeier@sparkasse-osnabrueck.de
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