Gemeinde Glandorf · Münsterstr. 11 · 49219 Glandorf · Telefon: (05426) 9499-0
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Osnabrück. Der 5. Nahverkehrsplan (NVP) für die Gestaltung des ÖPNV wurde beschlossen. Mit den Entscheidungen in Stadtrat und Kreistag liegt nun der gemeinsame strategische Rahmen für die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den Jahren 2026 bis 2030 im gesamten Osnabrücker Land vor.
Stadt und Landkreis verfolgen mit dem 5. Nahverkehrsplan das gemeinsame Ziel, den ÖPNV bedarfsgerecht, barrierefrei, klimaschonend und digital weiterzuentwickeln – und dabei die vorhandenen finanziellen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.
Gemeinsamer Rahmenplan für die Zukunft des Nahverkehrs
Zentraler Bestandteil des beschlossenen Plans für den Landkreis Osnabrück ist eine auf objektiven Kriterien beruhende Angebotsplanung. Auf dieser Grundlage wurden Linienkorridore identifiziert, die in den kommenden Jahren schrittweise zu einem neuen Netzmodell weiterentwickelt werden sollen. Berücksichtigt werden dabei unter anderem digitale Verkehrsdaten, bevölkerungsstatistische Daten, sowie strukturelle Faktoren wie die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.
Für die Stadt Osnabrück markiert der Beschluss den Einstieg in die konkrete Planung des „Zukunftsnetzes“. „Der neue Nahverkehrsplan ist eine zentrale Weichenstellung für die zukünftige Mobilität in Stadt und Region. Er verbindet ambitionierte Ziele mit realistischen Grundlagen und schafft Verlässlichkeit für die nächsten Jahre“, erklärt Osnabrücks Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Das „Zukunftsnetz“ folgt dabei den politisch beschlossenen Leitplanken, unter
anderem mit einer Verstetigung des bestehenden Takts, dem MetroBus-Netz als Rückgrat sowie einer engen Verknüpfung mit dem Umland. Ergänzend sind Maßnahmen zur Busbeschleunigung, zur Verbesserung der Fahrgastinformation und zur Kundenkommunikation vorgesehen. Der 5. Nahverkehrsplan ist kein fertiger Busfahrplan, sondern das zentrale Steuerungsinstrument für die Weiterentwicklung des ÖPNV, betont Kreisrat Thomas Könnecker: „Der Beschluss des Nahverkehrsplans schafft eine verlässliche Grundlage, um den ÖPNV künftig transparent und datenbasiert weiterzuentwickeln. Er zeigt klar auf, wo wir heute stehen und welche Entwicklungsschritte sinnvoll sind.“
Ländliche Räume und neue Angebotsformen im Fokus
„Gerade für die ländlichen Räume ist ein verlässlicher und gut erreichbarer ÖPNV ein wichtiger Baustein für eine gute Lebensqualität – das Mobiltiätsangebot vor Ort ist ein immer wichtiger werdender Standortfaktor“, hebt Landrätin Anna Kebschull hervor. Erfahrungen aus dem Förderprojekt MOIN+ sowie aus Schnellbus- und On-Demand-Angeboten sind in den Nahverkehrsplan eingeflossen und bilden eine zentrale Grundlage für die weitere Angebotsentwicklung.
Flexible Bedienformen wie On-Demand-Verkehre finden im 5. Nahverkehrsplan erstmals Eingang. Ihre konkrete Umsetzung ist nicht vorgegeben, sie werden jedoch bei künftigen Planungen systematisch gemeinsam mit klassischen Busverkehren geprüft.
„Ein leistungsfähiger ÖPNV ist ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele“, sagt Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Mit dem beschlossenen Nahverkehrsplan schaffen Stadt und Landkreis einen verlässlichen Orientierungsrahmen, um ein attraktives, zuverlässiges und zugleich dauerhaft finanzierbares Angebot weiterzuentwickeln.“
Umsetzung startet ab 2026
Mit Inkrafttreten des 5. Nahverkehrsplans zum 1. Januar 2026 beginnt die Umsetzungsphase. In den kommenden Jahren sollen insbesondere die neue Liniennetzplanung, die Weiterentwicklung von Angebots- und Qualitätsstandards sowie einzelne Maßnahmen schrittweise konkretisiert und realisiert werden.
Osnabrück. Der Kreistag des Landkreises Osnabrück hat in seiner jüngsten Sitzung das Radverkehrskonzept verabschiedet. Mit dem Beschluss liegt nun erstmals eine gemeinsame, baulastträgerübergreifend erarbeitete Grundlage für den weiteren Ausbau des Radverkehrs vor. Kernstück des Konzepts ist ein Radhauptroutennetz von nahezu 840 Kilometern Länge, das priorisierte Strecken zwischen den Zentren des Landkreises definiert. Damit steht ein konkreter und abgestimmter Plan für zukünftige Aus- und Neubaumaßnahmen zur Verfügung.
Landrätin Anna Kebschull betont: „Das Radverkehrskonzept ist ein großer Schritt für eine zukunftsfähige Mobilität im Landkreis Osnabrück. Es bietet eine belastbare Grundlage, um die Radwege für Bürgerinnen und Bürger systematisch auszubauen und die Mobilität der kommenden Jahre verlässlich zu gestalten.“
Das Konzept setzt auf sichere, schnelle und durchgängige Wege insbesondere für den Alltagsradverkehr. Zusätzlich zum Routennetz wurden Standards für den Radwegebau sowie Grundlagen für Finanzierung und Fördermöglichkeiten festgelegt. Entstanden ist das Konzept unter breiter Mitwirkung: Beteiligte waren Kreispolitik, kreisangehörige Städte, Gemeinden und Samtgemeinden, Stadt Osnabrück, angrenzende Landkreise sowie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Ebenfalls eingebunden waren der ADFC Kreisverband Osnabrück, Polizeiinspektion Osnabrück, Landvolk, Verkehrswacht und Öffentlichkeit.
Für die Umsetzung wird ein „Runder Tisch Radverkehr“ eingerichtet, der als zentrales Fachgremium die Zusammenarbeit koordiniert. Die Organisation übernimmt die Koordinierungsstelle Radwege. Sofort- und Einzelmaßnahmen liegen in der Verantwortung der jeweiligen Baulastträger; komplexere Projekte werden in Planungsgruppen bearbeitet. Erste Streckenabschnitte werden nun planerisch konkretisiert und hinsichtlich Kosten und Förderfähigkeit bewertet. Eine weiter fortgeschrittene Planung soll dem Ausschuss für Planen und Bauen im Sommer 2026 vorgelegt werden.
Der Ausschuss für Planen und Bauen hatte das Konzept bereits im Vorfeld einstimmig und fraktionsübergreifend unterstützt.
Die AWIGO informiert:
Vor den bevorstehenden Feiertagen gibt die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH folgende Hinweise:
Recyclinghöfe an Heiligabend & Silvester geschlossen.
Neben den gesetzlichen Feiertagen, dem ersten und dem zweiten Weihnachtsfeiertag sowie Neujahr, bleiben die AWIGO-Recyclinghöfe in Ankum, Dissen a.T.W., Georgsmarienhütte, Melle, Ostercappeln und Wallenhorst auch in diesem Jahr an Heiligabend und Silvester geschlossen. Grund dafür ist der geringe Bedarf:
„Wir haben festgestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Osnabrück den Service unserer Recyclinghöfe an Heiligabend und Silvester in den vergangenen Jahren nur sehr bedingt in Anspruch genommen haben“, so Marcus Scholtz, Fachbereichsleitung Recyclinghöfe Mitte bei der AWIGO.
Wichtig: Die Behälterabfuhr an den Haushalten findet nach wie vor an Heiligabend und Silvester statt. Und auch das Service Center der AWIGO bleibt an beiden Tagen erreichbar – sowohl telefonisch unter (0 54 01) 36 55 55 als auch persönlich an der AWIGO-Verwaltung in Georgsmarienhütte, jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr.
Tannenbaumentsorgung über AWIGO-Standorte möglich
Abgeschmückte Tannenbäume können Privathaushalte aus dem Landkreis kostenfrei (bis 2 m³) auf folgenden AWIGO-Standorten entsorgen:
Alle 27 AWIGO-Grünplätze sind im Dezember, Januar und Februar wie gewohnt samstags von 09.30 bis 15.00 Uhr geöffnet. Darüber hinaus stehen auch die vier AWIGO-Recyclinghöfe in Ankum, Melle, Ostercappeln und Wallenhorst zur Verfügung. Abgesehen von Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr, öffnen diese Standorte wie gewohnt montags bis freitags von 08.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 08.00 bis 13.30 Uhr.
Die AWIGO wünscht ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2026!
Zum 01.01.2026 werden die Linien 465 und S40 nach Abschluss des Projekts MOIN+ zu einem gemeinsamen Linienangebot zusammengeführt. Im Zuge der Anpassungen entfallen die Haltestellen Oesede Gildehaus, Oesede Osterheider Weg, Oesede Weghaus, Osnabrück Schölerberg, Osnabrück Kinderhospital/Jugendherberge, Osnabrück Landessozialamt, Osnabrück Salzmarkt, Osnabrück Johanniskirche und Osnabrück Stresemannplatz.Für Rückfragen: Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS), www.vos.info, Alte Poststr. 9, 49074 Osnabrück, Tel. 0541 20022211.Hier finden Sie den neuen Fahrplan als Download:
Am 23. Dezember 2025 sind alle zu einem ganz besonderen Badeabend eingeladen.
Kurz vor Weihnachten wollen wir die vorweihnachtliche Stimmung bei Kerzenschein, Glühwein & Kinderpunsch, leckeren Plätzchen & Waffeln in entspannter Atmosphäre genießen.
Kommt vorbei, lasst den Trubel hinter euch und stimmt euch gemeinsam mit uns auf die Feiertage ein.
Die Freunde des hallengartenbades Glandorf e.V. freuen sich auf euch!
POL-OS: Glandorf - Serie von Kleinbränden - Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe - Gemeinsame Presseerklärung von Polizei Osnabrück und Gemeinde Glandorf
Seit Sommer 2024 kommt es in der Gemeinde Glandorf immer wieder zu vorsätzlich gelegten Kleinbränden. Insgesamt registrierte die zuständige Polizei aus Georgsmarienhütte bis heute knapp 20 Brände, die Sachschäden verursachten und wiederholt Feuerwehreinsätze erforderlich machten. Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden.
Siehe u.a.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6140532 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6126737 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6093878 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104236/6061995
Betroffen waren unter anderem Mülltonnen, Bushaltestellen, Buschwerk sowie ein Hochsitz, der völlig zerstört wurde. In mehreren Fällen wurden Fahrzeuge durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Der Gesamtschaden liegt nach aktuellen Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich.
Die Brände traten zu unterschiedlichen Zeiten auf. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde das Feuer in mehreren Fällen vermutlich durch angezündetes Papier entfacht. Zunächst kam es zu Bränden im Ortskern, anschließend zu Feuerstellen im Außenbereich, bevor sich die Vorfälle wieder vermehrt im inneren Bereich der Ortschaft konzentrierten.
Durch das rasche Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr blieben die meisten Brände klein und konnten frühzeitig gelöscht werden. In einzelnen Fällen - etwa bei Bränden an Mülltonnen - bestand jedoch das Risiko, dass sich die Flammen auf angrenzende Gebäude oder Anlagen ausbreiten.
Trotz intensiver Ermittlungen und zahlreicher Zeugenbefragungen gibt es bislang keine zielführenden Hinweise auf den oder die Täter. Die Ermittler aus Georgsmarienhütte bitten daher die Bevölkerung um Mithilfe und Wachsamkeit.
Zeugen, die Hinweise zu den Bränden oder verantwortlichen Personen geben können, werden gebeten sich unter 05401/83160 zu melden.
Die Polizei sowie die Gemeinde Glandorf bedankt sich bei der Bevölkerung vorab für die Unterstützung.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion OsnabrückJannis GervelmeyerTelefon: 0541/327-2071E-Mail: pressestelle@pi-os.polizei.niedersachsen.dehttp://www.pi-os.polizei-nds.de
Die AWIGO GmbH stellt den postalischen Versand der Müllabfuhrpläne nach 2025 ein. Ab 2026 sind die Termine ausschließlich digital über App, Website oder E-Mail verfügbar.
Über diesen Link können Sie sich Ihren Abfuhrtermin selber ausdrucken:https://www.awigo.de/haushalt/abfallinformationen/abfuhrtermine/
Der Landkreis Osnabrück hat jetzt mit der IREK-Regionalkonferenz einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Entwicklung der Region gesetzt. Seit 2022 als Gebiet mit Entwicklungsbedarf im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ eingestuft, macht sich der Landkreis mit dem Integrierten Regionalen Entwicklungskonzept (IREK) frühzeitig startklar, um Förderpotenziale für wirtschaftsnahe Infrastruktur noch besser auszuschöpfen.
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Auf der Homepage des Bürgerbusvereins Lienen-Glandorf e. V. wurde eine neue Seite "Lob und Tadel" implementiert. Entnehmen Sie alle weiteren Informationen gerne der Pressemitteilung.
Der Nieders. Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) führt eine kostenlose und freiwillige Radon-Innenraummesskampage durch. Privathaushalte können sich noch bis zum 16.11.2025 für eine Teilnahme bewerben.
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