Gemeinde Glandorf · Münsterstr. 11 · 49219 Glandorf · Telefon: (05426) 9499-0
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Willkommen bei der Pressestelle der Gemeinde Glandorf. Wir informieren tagesaktuell und umfassend. Sie sind Journalist und haben Fragen zu Glandorf oder der Arbeit der Gemeindeverwaltung? Dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Anliegen.
Bis zu 3.000 Euro für Vereine – Stichtag am 18. Dezember
Bad Laer. Vereine, Institutionen und engagierte Privatpersonen können sich freuen: Die Südkreis-Kommunen Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Hilter a.T.W. und Glandorf fördern gemeinnützige Kleinprojekte mit einem Gesamtvolumen von bis zu 6.000 Euro. Beschlossen wurde die Mikroförderung auf der letzten Sitzung der zuständigen Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) im Bad Laerer Rathaus.
Bis zum 18. Dezember 2026 können interessierte Vereine, Institutionen und Privatpersonen einen Antrag auf Fördergelder stellen. Es steht ein Gesamtbudget von insgesamt 36.000 Euro zur Verfügung, das die sechs Kommunen der LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land bereitstellen. Im Rahmen des LEADER-Programms wurden im Südkreis in den letzten drei Jahren bereits dutzende Projekte umgesetzt. Nun sollen zusätzlich auch die kleineren Vorhaben eine Chance bekommen – und das möglichst unbürokratisch. „Viele Vereine haben tolle Ideen für Projekte, die vielleicht klein sein mögen, aber einen deutlichen Mehrwert für die Gemeinschaft haben“, erklärt LEADER-Regionalmanagerin Nicole Borth. „Die Kleinprojekteförderung soll die Anschubfinanzierung für diese Projekte sein. Das Formular ist möglichst niedrigschwellig gehalten, damit Interessierte unkompliziert einen Antrag stellen können.“
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Antragstellenden in Bad Iburg, Bad Laer, Bad Rothenfelde, Dissen aTW, Hilter a.T.W. und Glandorf tätig sind und dass das Projekt einen erkennbaren Nutzen für die Gemeinschaft hat. Extra-Punkte gibt es für Projektideen aus den Bereichen Klima und Umwelt, Kinder und Jugendliche sowie Inklusion. Gefördert werden bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch 3.000 Euro. Wer die Fördergelder bekommt, entscheidet die Lokale Aktionsgruppe voraussichtlich im Januar 2027. Das Regionalmanagement berät Interessierte kostenlos und unverbindlich zu den Fördermöglichkeiten. Kontaktdaten, Infos, Projektideen sowie das Antragsformular finden sich unter www.leader-sol.de/kleinprojekte.
Fast 140.000 Euro für neue Projekte
Neben der Kleinprojekteförderung bewilligte die LAG auch zehn größere Vorhaben: die Sanierung und Möblierung im Iburger Haus der Geschichte, die Restauration der historischen Turmuhr in Aschendorf, einer neuer Aufenthaltsbereich im Kurpark Bad Laer inklusive Sanierung des Pumpenhauses sowie einen neuen Spielplatz für den Bad Laerer Verein Donum Domini, Spieler- und Trainerbänke für die TSG Dissen, wassersparende Ganzjahres-Tennisplätze für den TuS Borgloh, eine neue Bestuhlung für den Schützenverein Natrup-Hilter, ein Projekt der Katholischen Frauengemeinschaft Glandorf zur Förderung von zwischenmenschlicher Begegnung und achtsamer Kommunikation, Spielgeräte für die Grundschule Glandorf sowie die Errichtung einer barrierefreien Unisex-Toilette im Glandorfer Ortskern. Um alle Projekte bewilligen zu können, erhöhte die LAG das Budget kurzfristig von 95.000 auf 139.000 Euro.
Bild: Auf ihrer letzten Sitzung im Bad Laerer Rathaus brachten die LEADER-Region Südliches Osnabrücker Land eine neue Förderung für Kleinprojekte auf den Weg.
Einladung zur Mitmachaktion!! Die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrücker möchte Nachbarschaften Frühblüherzwiebeln für eine Pflanzaktion im Herbst 2026 schenken. Gemeinsam wollen wir unserem Landkreis Osnabrück im Frühjahr ein blühendes Gesicht verleihen. Außerdem: Tulpen, Narzissen, Krokusse, Perlhyazinthen und Zwiebelgewächse geben unsere Wespen, Hummeln und Hornissen einen guten Start ins Jahr. Ihr Nektar unterstützt Hautflügler bei der Nahrungssuche.
Wir setzen voraus, dass die Zwiebeln mit Erlaubnis der Grundbesitzer/Grundbesitzerin gesetzt werden und dort verbleiben können. Sie sollten von der Öffentlichkeit gesehen werden können. Die Zwiebeln dürfen nicht in der freien Landschaft gesetzt werden. Sie sind für den „gärtnerischen Bereich“ gedacht, für Siedlungsgebiete und Ortslagen.
Wir haben eine Mischung niedriger Frühblüher mit kleinen, nicht gefüllten Blüten ausgesucht. Blüten die unsere Hummeln und Bienen gerne anfliegen. Sie sind alle zum Verwildern geeignet.
Sie können auf Dauer dort verbleiben, wo sie gesteckt wurden. Unter guten Bedingungen begrüßt sie nach einigen Jahren ein Teppich aus Blüten im Frühjahr. Machen sie mit.
Planen sie für und mit ihrer Nachbarschaft im Herbst 2026 eine Mitmachaktion im Landkreis Osnabrück. Bewerben sie sich. Einzige Bedingung ist, dass der Grundstücksbesitzer oder die Grundstücksbesitzerin mit der Aktion einverstanden ist. Gepflanzt werden soll in Nachbarschaften überall im Landkreis Osnabrück.
Die Zwiebeln können nach Bewerbung und Terminvereinbarung bei der Naturschutzstiftung am Landkreis Osnabrück, Außenstelle Iburger Straße 225 abgeholt werden. Die Zwiebeln werden so lange vergeben, wie vorrätig.
Das Bewerbungsformular kann hier ausgefüllt oder herunter werden: https://www.landkreis-osnabrueck.de/fruehblueheraktion
Bewerbungen können bis Anfang Dezember 2026 per Mail an naturschutzstiftung@lkos.de gesendet werden oder per Post an die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück geschickt werden.
Landkreis Osnabrück. Am 20. September ist der „World Cleanup Day“, ein Aktionstag, an dem Menschen rund um den Globus gemeinsam Wälder, Straßen, Parks und Strände von Müll befreien.
Passend zu diesem Tag möchte die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH die Bürgerinnen und Bürger der Region auf ihre Abfallsammelaktionen aufmerksam machen.
Gerne unterstützt die AWIGO nämlich das ganze Jahr über Abfallsammelaktionen im Landkreis Osnabrück. Diese können einfach über das Formular auf der Website www.awigo.de/abfallsammelaktion angemeldet werden. Die AWIGO stattet dann alle Sammelnden mit Warnwesten, Abfallsäcken und bei Bedarf auch mit einem Container aus. Die fachgerechte Entsorgung übernimmt die AWIGO ebenfalls.
Wichtig: Aus organisatorischen und logistischen Gründen müssen Anmeldungen jeweils mindestens 14 Tage vor der geplanten Abfallsammelaktion erfolgen.
Save The Date: das Abfallsammelwochenende 2027
Wie jedes Jahr findet auch 2027 wieder das offizielle AWIGO-Abfallsammelwochenende statt, und zwar am 27. und 28. Februar. Bereits zum 24. Mal in Folge sind alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Städte, Gemeinden, Schulen, Firmen, Vereine und Verbände aus dem Landkreis Osnabrück herzlich eingeladen, an diesen Tagen unachtsam weggeworfene Abfälle in der Natur zu sammeln. Auch sie werden von der AWIGO mit Warnwesten, Abfallsäcken und gegebenenfalls mit einem Container ausgestattet.
Der Termin des AWIGO-Abfallsammelwochenendes 2027 kann schon einmal im Kalender vorgemerkt werden. Die offizielle Anmeldung ist ab Anfang 2027 möglich. Alle Infos dazu folgen rechtzeitig.
Bei Fragen zum Abfallsammelwochenende und den Abfallsammelaktionen steht das AWIGO-Service-Center unter (0 54 01) 36 55 55 gerne zur Verfügung.
Bildunterschrift: Zum World Cleanup Day möchte die AWIGO Abfallwirtschaft Landkreis Osnabrück GmbH die Bürgerinnen und Bürger der Region auf ihre ganzjährigen Abfallsammelaktionen aufmerksam machen.
Am Sonntag, 27. September 2026, findet die Stichwahl zur Landrätin bzw. zum Landrat des Landkreises Osnabrück statt.
Bei der Stichwahl treten Anna Kebschull (Einzelvorschlag) und Thomas Spieker (CDU) gegeneinander an. Die Stichwahl entscheidet darüber, wer künftig das Amt der Landrätin bzw. des Landrates des Landkreises Osnabrück übernimmt.
Die Wahllokale sind am Wahltag von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Briefwahlunterlagen sind ab dem 17. September 2026 im Rathaus erhältlich.
Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und gehen Sie wählen!
Hinweis: Wahlberechtigte können im Wahllokal bei Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses ohne Vorlage der Wahlbenachrichtung wählen.
Briefwähler haben die Möglichkeit im Wahllokal zu wählen, wenn sie ihre angeforderten und nicht ausgefüllten Briefwahlunterlagen vorlegen.
Über folgenden Link finden Sie die Ergebnisse zur Kommunalwahl: https://votemanager.kdo.de/20260913/03459034/praesentation/index.html
Von Donnerstag, 27. August, bis Montag, 31. August, wird ein kurzer Abschnitt der Füchtorfer Straße (B 475) in Glandorf saniert. Die Füchtorfer Straße wird für die Zeit der Bauarbeiten voll gesperrt sein.
Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) in Osnabrück mit.
Die B 475 wird zwischen dem Kreisverkehr Füchtorfer Straße / Münsterstraße und dem Kreisverkehr Füchtorfer Straße / B 51 saniert (siehe Grafik im Download). Die Bauarbeitenmüssen aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und der Arbeitsschutzbestimmungen unterVollsperrung ausgeführt werden.
Eine Umleitung wird eingerichtet und ist örtlich ausgeschildert. Der ansässige Verbrauchermarkt ist weiterhin aus einer Fahrtrichtung und über die Umleitungsstrecke zu erreichen.Die Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn beginnen am Donnerstag, 27. August, und enden im Laufe des Montags, 31. August.
Der Geschäftsbereich Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet um Aufmerksamkeit im Baustellenbereich und auf der Umleitungsstrecke und dankt allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für ihr Verständnis für die mit diesen erforderlichen Bautätigkeiten verbundenen Beeinträchtigungen.
Georgsmarienhütte. Ab Montag, 17. August finden in der Straße Osterheide in Georgsmarienhütte Straßenbauarbeiten statt. Die Zufahrt zum AWIGO-Recyclinghof ist deshalb temporär nur noch aus Richtung der Niedersachsenstraße möglich.
Hintergrund ist die Erneuerung der Versorgungsleitungen. Damit die Arbeiten durchgeführt werden können, ist die Osterheide ab dem 17. August 2026 teilweise eine Einbahnstraße. Die Durchfahrt ist nur noch aus Richtung der Niedersachsenstraße in Richtung Oeseder Straße möglich. Entsprechend kann der AWIGO-Recyclinghof vorübergehend ausschließlich aus Richtung der Niedersachsenstraße angefahren werden. Die Baustelle wird voraussichtlich bis Anfang 2027 dauern.
Aufgrund der Bauarbeiten kann es im Bereich der Osterheide zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen kommen. AWIGO-Kundinnen und -Kunden sollten gegebenenfalls etwas mehr Zeit für die Anfahrt zum Recyclinghof einplanen und werden gebeten, den Beschilderungen vor Ort sowie ggf. den Anweisungen der AWIGO-Mitarbeitenden zu folgen.
Über mögliche zukünftige Änderungen informiert die AWIGO auf ihrer Website.
Die AWIGO bedankt sich für das Verständnis. Rückfragen beantwortet das AWIGO-Service-Center unter (0 54 01) 36 55 55.
Die Stadt und der Landkreis Osnabrück geben bekannt, dass zum Schutz unserer Gewässer, des Grundwassers und zur Sicherung der Wasserressourcen Allgemeinverfügungen zur Einschränkung von Entnahmen aus Fließgewässern 2. und 3. Ordnung zur Bewässerung und Beregnung sowie von Entnahmen aus dem Grundwasser zur Beregnung erlassen wurden. Diese Maßnahmen sind aufgrund der anhaltenden Trockenperiode und der derzeitigen Hochsommerwetterlage dringend erforderlich, um negative ökologische und hydrologische Folgen zu verhindern.
Hintergrund:
Das anhaltend trockene Wetter hat zu deutlich gesunkenen Wasserständen in Flüssen, Seen und im Grundwasser geführt. Diese Situation kann nicht nur die Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten gefährden, sondern auch die Trinkwasserversorgung und die landwirtschaftliche Wassernutzung beeinträchtigen.
Aktuelle Maßnahmen im Überblick:
Die oben gennannten Maßnahmen wurden mittels Allgemeinverfügung umgesetzt diese sind unter dem folgenden Link abrufbar:
https://informiert.osnabrueck.de/de/amtliche-bekanntmachungen/
https://www.landkreis-osnabrueck.de/verwaltung/veroeffentlichungen/bekanntmachungen
Ziel dieser Maßnahmen:
Mit dieser Regelung möchten Stadt und Landkreis Osnabrück einen nachhaltigen Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser sicherstellen und zugleich einen Beitrag zum Schutz der ökologischen Balance unserer heimischen Gewässer leisten.
Stadt und Landkreis Osnabrück appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sparsam und verantwortungsbewusst mit Wasser umzugehen und bedankt sich für das Verständnis und die Unterstützung in dieser herausfordernden Situation.
„Abenteuer“ heißt das Motto, mit dem der Landschaftsverband Osnabrücker Land und die Film- und BildungsInitiative das diesjährige Sommerflimmern – Kino auf dem Lande überschrieben haben. Das Open Air-Kino kommt am 1. August mit dem Film „Zweigstelle“ wieder einml zum Museum für Landtechnik in Glandorf, Sudendorfer Straße 7a. Einlass ist ab 19 Uhr, der Film beginnt um ca. 21.15 Uhr. Bis dahin bieten die Veranstalter und der Verein zum Erhalt historischer Landtechnik Möglichkeiten, sich angenehm zu beschäftigen.
In „Zweigstelle“ sind Resi, Sophie, Fipsi und Mel im Auto unterwegs, um den heimlich entwendeten Teil der Asche ihre Freundes Michi zu zerstreuen. Durch eine Unachtsamkeit kommt es zu einem tödlichen Unfall, nach dem alle vier zunächst in einer „Zweigstelle“ landen, einer bayrischen Behörde im Jenseits. Dort soll über ihre weiteren Schicksale entschieden werden. Am Ende dieser absurden Komödie mit nahezu anarchischem Witz findet schließlich jeder seinen Platz.
Vor Filmbeginn können die Gäste sich mit Spielen unter Einbeziehung historischer Landtechnik beschäftigen, das Museum für historische Landtechnik besichtigen oder (betreut) selbst einen Oldtimer-Trecker steuern. Kinderbuchautor Ingo M. Ebert präsentiert seine Bücher, die zu einem Teil auf Bauerhöfen spielen – neuerdings begleiten ihn auch die „Hallodris“ zum Sommerflimmern. Sehenswert sind darüber hinaus die Sagenbilder von Olaf Thielsch, die natürlich auch käuflich erworben werden können.
Schließlich überraschen die Veranstalter das Publikum auch in Glandorf noch mit einem kurzen Vorfilm, der von der Blickfänger GbR zur Verfügung gestellt wurde: In „In der Halle des Bergkönigs“ erlebt eine junge Frau nach einem Sturz ein kleines Wunder.
Für das leibliche Wohl bietet der Verein zum Erhalt historischer Landtechnik Bratwurst, Currywurst, Pommes frites und Buchweizenpfannkuchen an.
Bei schlechtem Wetter wird der Film in der Scheune gezeigt – wenn auch mit weniger Sitzplätzen. Daher empfiehlt der Veranstalter, Karten im Vorverkauf zu erwerben, falls noch möglich.
Der Eintritt beträgt 8 €, ermäßigt 6 € und mit KUKUK 1 €.
Aktuelle Informationen zur Öffnung der Abendkassen sowie das Gesamtprogramm sind unter www.sommerflimmern.de zu finden.
Bildunterschriften:
Filmstill: Eine „Zweigstelle“ entscheidet über den Verbleib der Seelen nach dem Tod – auch bei Resi, Sophie, Fipsi und Mel.
Foto: WennDann Film GmbH / Luis Zeno Kuhn
Fotografie: Alle zwei Jahre locken das Sommerflimmern und der Verein zum Erhalt historischer Landtechnik zu einem kurzweiligen Film- und Spieleabend nach Glandorf
• FTTH-Ausbau in Glandorf-Schwege hat im Beisein von Landrätin Anna Kebschull begonnen • Rund 300 Haushalte und Gewerbebetriebe erhalten Zugang zu zukunftssicherer Glasfaser • Bauarbeiten sollen in rund zwei Monaten bereits weitestgehend abgeschlossen sein
24.07.2026, Kiel/Glandorf. Mit einem offiziellen Spatenstich haben die Gemeinde Glandorf, der Landkreis Osnabrück und die GVG Glasfaser den Start des Glasfaserausbaus im Ortsteil Schwege gefeiert. Nachdem im Juni die für den eigenwirtschaftlichen Ausbau notwendige Vermarktungsquote von 75 Prozent erreicht wurde, haben die Bauarbeiten der GVG-Marke teranet nun begonnen. Damit liegen zwischen Ausbauentscheidung und Baustart nur wenige Wochen.Rund 300 Adressen sollen künftig von einem leistungsfähigen FTTH-Netz (fibre to the home) profitieren. Dabei wird die Glasfaser bis direkt in die Häuser, Wohnungen und Gewerbebetriebe verlegt.Nach aktueller Planung werden die Bauarbeiten etwa zwei Monate in Anspruch nehmen. „Der heutige Spatenstich zeigt, was möglich ist, wenn Unternehmen, Kommunen und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Dass wir nur wenige Wochen nach dem Erreichen der hohen Vermarktungsquote bereits mit dem Ausbau starten können, freut uns sehr“, sagt Claudia Pelzl, Regionalleiterin Projektentwicklung bei der GVG Glasfaser. „Die hohe Beteiligung in Schwege hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß der Wunsch nach einer zukunftssicheren digitalen Infrastruktur vor Ort ist.“Der Glasfaserausbau in Schwege hat eine besondere Vorgeschichte: Das Gebiet gilt aktuell nicht als förderfähig. Gleichzeitig ist ein eigenwirtschaftlicher Ausbau aufgrund der sehr ländlichen Lage nur schwer darstellbar.Um das Projekt dennoch wirtschaftlich tragfähig realisieren zu können, entwickelten die Gemeinde Glandorf und die GVG Glasfaser Anfang des Jahres ein gemeinsames Modell. Voraussetzung für den Ausbau war dabei eine außergewöhnlich hohe Vermarktungsquote von 75 Prozent. Die Gemeinde übernahm eine aktive Rolle bei der Information und Ansprache der Bürgerinnen und Bürger, um die notwendige Beteiligung zu erreichen. Mit Erfolg: Im Juni wurde die erforderliche Quote erreicht und der Weg für den Ausbau frei gemacht.„Ich finde es sehr bemerkenswert, dass es der GVG Glasfaser in Schwege zusammen mit der Gemeinde und dem Ortsrat gelungen ist, eine Quote von mehr als 75 Prozent zu erreichen. Damit liegen die Schweger weit über Vermarktungsquoten in vergleichbaren Orten“, sagt Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück. „Der Landkreis Osnabrück wird ergänzend im Jahr 2027 die letzten sogenannten „Grauen Flecken“ in der Gemeinde Glandorf ausbauen. Gemeinsam erreichen wir, dass Glandorf dann die erste „100%-Glasfaser-Gemeinde“ im Landkreis Osnabrück sein wird. Danke an alle Beteiligten, die bei diesem großen Projektvorhaben mitgeholfen haben.“
Auch die Gemeinde Glandorf zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns außerordentlich, dass die GVG Glasfaser diesen wichtigen Schritt geht und Schwege im eigenwirtschaftlichen Ausbau nun in Rekordzeit vom Erstkontakt Ende 2025 bis zum heutigen Spatenstich an das digitale Hochgeschwindigkeitsnetz anbindet“, sagt Frank Scheckelhoff vom Fachdienst Bauen und Umwelt der Gemeinde Glandorf. „Ein Dank gilt auch allen Schweger Bürgerinnen und Bürgern, die das Projekt so intensiv unterstützt haben.“Der Glasfaserausbau erfolgt in Glandorf-Schwege nach dem GVG-Prinzip „mit Licht im Rücken“. Das bedeutet, dass Glasfaserhausanschlüsse nach und nach aktiviert werden, sobald die Bauarbeiten an den jeweiligen Adressen abgeschlossen sind. So müssen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht erst auf die Fertigstellung des gesamten Netzes warten, sondern können ihre Anschlüsse bereits während der laufenden Bauphase nutzen. Nach aktuellem Bauzeitenplan sollen die Arbeiten in nur zwei Monaten weitestgehend abgeschlossen sein. Anschließend erfolgen noch vereinzelte Restarbeiten sowie mögliche Nachanschlüsse.Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich auch weiterhin für einen Glasfaserhausanschluss entscheiden. Solange die Bauarbeiten in der jeweiligen Straße noch nicht abgeschlossen sind, kostet der Hausanschluss in Verbindung mit einem teranet-Produktvertrag lediglich 399 Euro. Nach Abschluss der Bauarbeiten steigen die Kosten für einen nachträglichen Anschluss deutlich an. Für alle offenen Fragen steht ein Kontaktformular unter teranet.de zur Verfügung. Dort kann auch direkt online ein passender Vertrag abgeschlossen oder ein individueller telefonischer Beratungstermin vereinbart werden. Natürlich stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von teranet auch spontan über die Rufnummer 0431 / 80 649 649 für Beratungen oder Vertragsabschlüsse zur Verfügung.
Über die Unternehmensgruppe GVG GlasfaserDie GVG Glasfaser GmbH plant, baut und betreibt Glasfasernetze und versorgt Privathaushalte sowie Geschäftskunden mit reinen Glasfaseranschlüssen (FTTH). Anspruch des 2014 in Kiel gegründeten Unternehmens ist es, Kommunen im gesamten Bundesgebiet an die beste digitale Infrastruktur – reine Glasfaser – anzuschließen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Verbesserung der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Die GVG Glasfaser agiert dabei einerseits als Partner von Kommunen und Zweckverbänden, andererseits auch sehr erfolgreich als FTTH-Spezialist im eigenwirtschaftlichen Ausbau. Mit ihrer regionalen Marke nordischnet und ihrer bundesweiten Marke teranet versorgt die GVG Privat- und Geschäftskundinnen und -kunden zuverlässig mit hochleistungsfähigem Internet, Telefonie sowie Fernsehen mit Bandbreiten von aktuell bis zu 1 GBit/s symmetrisch. Mittlerweile ist die GVG in über 260 Kommunen aktiv und bietet mehr als 180.000 Haushalten und Unternehmen einen ultraschnellen Glasfaseranschluss. Damit ist sie einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter in puncto echte Glasfaseranschlüsse.
Pressekontakt GVG GlasfaserAnn-Kristin Küllmer
Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitTel. 0431 580 99 2 84 Mail: presse@gvg-glasfaser.de
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